Wie hoch wird meine gesetzliche Rente sein?

In Deutschland ist die gesetzliche Rente das wichtigste Standbein für die Alterssicherung. Voraussetzung dafür ist, dass in den vorangegangenen Jahren und Jahrzehnten eine sozialversicherungspflichtige Berufstätigkeit ausgeübt worden ist. Dem unselbständig Tätigen, sei es Arbeiter oder Angestellter, wird vom monatlichen Bruttoverdienst im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge unter anderem auch der Arbeitnehmeranteil zur Rentenversicherung einbehalten. Zusammen mit seinem Arbeitgeberanteil in gleicher Höhe zahlt der Arbeitgeber diesen Rentenversicherungsbeitrag Monat für Monat an den zuständigen Rentenversicherungsträger. Das ist umgangssprachlich die Einzahlung in die Rente.

Die letztendliche deutsche Rentenhöhe wird ganz maßgeblich durch nur einige wichtige Faktoren bestimmt. Zu ihnen gehört die Höhe des monatlichen Rentenbeitrages, der sich in Prozentwerten am Bruttoverdienst orientiert. Je höher der ist, umso höher ist die Einzahlung in die Rente, bis zum gedeckelten Höchstbetrag der Beitragsbemessungsgrenze. Ebenso wichtig, oftmals noch wichtiger ist die Zahl der so genannten Versicherungsjahre. Es sind die Jahre und Jahrzehnte einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit, in denen Rentenbeiträge gezahlt worden sind.

Über die voraussichtliche Höhe der zukünftigen Rente informiert der Rentenversicherungsträger seine Versicherten im ein- oder zweijährigen Abstand. Aus der schriftlichen Mitteilung ist ersichtlich, wie hoch die Rente bei einem jetzigen Renteneintritt wäre, und wie hoch sie im gesetzlichen Renteneintrittsalter sein kann, wenn die bisherigen Einzahlungen weiterhin unverändert zugrundegelegt werden. Die beste Möglichkeit, selbst die zukünftige Rentenhöhe zu beeinflussen, ist eine dauerhafte, möglichst ununterbrochene sozialversicherungspflichtige Arbeit. In diesem Falle werden alljährlich die Rentenversicherungsbeiträge gezahlt, und damit summiert sich auch die Zahl der Jahre auf die so genannte Rentenanwartschaft. Der Beschäftigte sollte Wert darauf legen, dass jede Zahlung seines Arbeitgebers als ein sozialversicherungspflichtiger Bruttoverdienst bewertet wird; also inklusive aller Zuschläge, Sondervergütungen und ähnlichem. Das wird auch gerne deswegen vernachlässigt, weil dann der Arbeitgeber seinen Anteil an der Sozialversicherung einspart.

Der Arbeitnehmer seinerseits hat dann momentan zwar mehr Netto vom Brutto. Auf die zukünftige Rentenhöhe bezogen tut er sich selbst damit allerdings keinen Gefallen.

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